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Buechse der Pandora

Filed under: Musik — Mathias at 3:05 am (CET) on Wednesday, November 26, 2008
Ich bin vor einigen Tagen auf das Pandora Projekt gestossen, mit dessen Hilfe man sich seine eigenen Radiosender zusammen stellen kann. Man gibt einfach den Namen eines Albums oder Kuenstlers ein, woraufhin ein Algorithmus die “DNA” der Eingabe analysiert, um dann einen “Radiosender” zu kreieren, dessen Programm der Vorgabe musikalisch sehr aehnlich sein sollte. Ich habe es schon fuer einige Kuenstler (auch sehr exotische) ausprobiert und bin sehr begeistert. Auch die Klangqualitaet laesst nichts zu wuenschen uebrig — kein Rauschen oder Haengenbleiben. Es kann also entwarnt werden. Das Oeffnen dieser Pandorabuechse wird nicht “alles Schlechte”, sondern vielmehr gute Musik ueber die Welt herein brechen lassen.
Update: Wie mir mitgeteilt wurde, funktioniert Pandora nicht aus Deutschland.

Little 500

Filed under: Musik, Studium, Sport — Mathias at 5:50 pm (CET) on Tuesday, April 15, 2008

Das “Little 500″ Fahrrad-Rennen ist eine Tradition in Bloomington, die seit 1951 den Beginn des Fruehlings und das Ende eines weiteren akademischen Jahres einlaeutet. Der Name ist eine Ableitung des Wortes “Indy 500″, dem grossen Autorennen in Indianapolis, das 500 Runden umfasst. Jeder Student kann sich als Fahrer anmelden und die meisten haben zuvor noch nie an einem professionellen Rennen teilgenommen. Eine Besonderheit ist unter anderem der Fahrerwechsel. Jedes Team hat vier Fahrer und es werden 200 Runden gefahren (entspricht etwa 80 Kilometer). Nach hoechstens 20 Runden findet dann der erste “fliegende” Wechsel statt: Der Fahrer muss das einzige Teamfahrrad an seinen Nachfolger so schnell wie moeglich uebergeben. Eine genauere Beschreibung des Rennens gibt es bei Wikipedia.

Fuer Studenten wie mich ist diese Tradition eine schoene Sache, weil immer eine bekannter Kuenstler nach Bloomington kommt. Dieses Jahr war es Feist und ich ergatterte mit Grace und einigen Freunden Tickets fuer die Show. Barack Obama kam uebrigens ueberraschend zu dem Fahrrad-Rennen der Frauen, das am Freitag stattfand. Leider habe ich ihn damit verpasst. Geruechten zufolge soll er aber noch einmal nach Bloomington kommen.

Durchbruch im Schwimmbadclub

Filed under: Musik — Mathias at 4:42 pm (CET) on Friday, October 12, 2007

Die Frage “wann habt ihr gemerkt, dass ihr es geschafft habt?” laesst sich so beantworten: Im Oktober 1992 spielten wir im “Schwimmbad-Club” in Heidelberg. Wir waren auf einer Mini-Tour. Unser Song “Die Da” war schon eine Zeit lang veroeffentlicht, stieg auf Platz 92 in die Top 100 der Hitparade ein, flog wieder raus, stieg dann wieder rein und kletterte langsam nach oben. Als wir in Heidelberg spielten, war er auf Platz 2. Der Club war schon rappelvoll, ungefaehr 500 Leute warteten auf unseren Auftritt. Wir guckten zufaellig aus dem Fenster - und da standen immer noch 1500 Menschen in der Schlange. Viel zu viele, die konnten unmoeglich alle in den Laden reinkommen. Ein warmes, aufgeregtes Gefuehl durchwehte uns: Die wollen zu uns! Jetzt ist sie da, die Anerkennung. Wir haben ein Publikum, und wir haben es geschafft.

Den kompletten Beitrag gibt es hier.

Keane

Filed under: Musik — Mathias at 5:48 pm (CET) on Wednesday, May 16, 2007

Atlantickeane.jpgMal wieder ein Musiktipp. Keane - Under the Iron Sea. Wie ich der Wikipediaseite entnehmen konnte, befand sich das Album der englischen Gruppe auf Platz 3 der deutschen Charts. Erschienen ist es im Juni 2006. Neben dem bekannteren Titel “Is it any wonder”, verstecken sich die nach meinem Geschmack richtig guten Songs (”Try Again”, “The Frog Prince”) am Ende der CD. Da ich die aktuelle Chartsituation in Deutschland nicht kenne, entschuldige ich mich fuer den Fall dass die Titel im Radio rauf und runter laufen und sie sowieso schon jeder kennt.

Vom Arztkittel inspiriert

Filed under: Musik — Mathias at 7:46 pm (CET) on Friday, January 19, 2007

Ich bin grosser Fan der Serie Scrubs. Warum habe ich an anderer Stelle schon geschrieben. Auch dass ich die deutsche Uebersetzung furchtbar finde ist kein Geheimnis. Sicherlich einer der Gruende, warum die Serie in Deutschland nur eine kleine Fangemeinde hat. Zach Braff spielt dort nun den Doktor “J.D.” und ist u.a. auch als Regisseur und Protagonist des Films “Garden State” bekannt geworden, dessen exzellenter Soundrack von ihm selbst zusammen gestellt wurde. Und da er, aber auch andere mit gutem (d.h. mit dem meinigen konformen) Musikgeschmack, fuer die Auswahl des Soundtracks der Fernsehserie verantwortlich sind, macht sie mich immer wieder auf interessante Kuenstler aufmerksam.joshradin.jpg

Aus der Serie “gehoert bei Scrubs” vorstellen darf ich heute also: Joshua Radin. Viel schreiben moechte ich nicht ueber die Musik; nur soviel: Sie ist eher ruhig und melancholisch — mal wieder etwas zum Traeumen. “We Were Here” heisst das Album, das im Februar 2006 erschienen ist und das ich jedem nur empfehlen kann. Anspieltipps: “Everything’ll Be Alright”, “Winter” und “Someone Else’s Life”.

Swallowed in the Sea

Filed under: Reisen, Musik — Mathias at 6:50 am (CET) on Monday, April 3, 2006

Coldplay Grace und ich waren dieses Wochenende in Chicago auf dem Coldplay-Konzert. Ich zaehle es definitiv zu den besten Erlebnissen meines kurzen Lebens. Ich war wirklich high von der Musik, den Effekten, der Arena und natuerlich der Band. Wir hatten super Plaetze (die Fotos habe ich von dort aufgenommen), die Band legte sich fuer die, Zitat “groesste Musikstadt der Welt”, kraeftig ins Zeug: Gelbe Ballons flogen von der Decke, Laser blitzten, eine Lichtwand erzeugte tolle Effekte, es wurde ein Johnny Cash Stueck gespielt (Ring of Fire), zu seinen Ehren, und kurz vor Schluss passierte das Unmoegliche: Chris Martin rannte von der Buehne an der Seite entlang in den rechten hinteren Teil, stellte sich dort auf eine Kiste und sang fast einen ganzen Song nur 5 Sitze entfern von uns. Wir beide waren nach dem Konzert so gluecklich, dass wir vom United Center (in dem sonst die Bulls spielen) 6 Kilometer zum Hotel zurueck liefen — quer durch Chicago bei knapp 5 Grad. Es war einfach so genial, dass mir immernoch die Worte fehlen. Ich haette nie damit gerechnet, dass ein Konzert soviel Spass machen kann. Jedem der irgendwann die Chance haben sollte Coldplay live zu sehen: Unbedingt machen! Der Rest des Chicago-Wochenendes war auch klasse und mehr Bilder folgen in Kuerze!

United CenterKraftwerkChris Martin
Chris MartinWirChicago

Sia - Colour the small one

Filed under: Musik — Mathias at 8:58 pm (CET) on Friday, February 3, 2006

Das Cover der CD.Ein Album, das mir kuerzlich unter die Finger kam. Wie man auch am Titel erkennen kann, kommt Sia aus Australien, ist die weibliche Stimme von Zero7 und macht tolle, aussergewoehnliche Musik. Es ist kein neues (Erscheinungsdatum: Februar 2004) Album, aber hier in Amerika wurde vor nicht allzu langer Zeit eine neue Version aufgelegt, es war bisher nur als Import erhaeltlich. Viele der Titel des Albums gefallen mir, besonders “Sunday”, “Breathe Me” (der Endsong der HBO Serie Six Feet Under), “Numb” und “Where I belong”. Einige, wenige der Stuecke sind fuer meinen Geschmack zu wehleidig und stimmlich ueberzogen. Ansonsten ein Album zum Traeumen und Zug-/Autofahren mit aus dem Fenster schauen.

Ich gebe dem Album 8 von 10 Punkten. Es ist hier auf amazon.de erhaeltlich. Fuer einen, wie ich finde, besonders im Vergleich mit der amerikanischen Seite, horrenden Preis von 19 Euro. Aber, wer sucht, der wird finden.

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