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Obama '08

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In the News

Filed under: Studium — Mathias at 6:14 am (CET) on Tuesday, March 10, 2009

NEH awards $400,000 for IU digital philosophy project

Summer schedule 2008

Filed under: Dies und Das, Reisen, Studium — Mathias at 2:28 am (CET) on Sunday, June 8, 2008
  • 06/07-06/15 Bloomington, IN, USA
  • 06/15-06/21 JCDL 2008, Pittsburgh, PA, USA
  • 06/22-07/09 Heidelberg*, Deutschland
  • 07/09-07/16 UAI/COLT 2008, Helsinki, Finnland
  • 07/16-07/19 Bloomington, IN, USA
  • 07/20- Stanford University, Palo Alto, CA, USA

*Reutlingen/Freiburg 06/29-07/02. Mein Handy funktioniert nicht ausserhalb der USA.

Ich wuerde gerne noch mehr ueber Obamas Erfolg und die beeindruckende Ausstiegsrede Hillary Clintons schreiben, finde dafuer aber im Moment einach keine Zeit. Nur soviel: Ich werde mich immer mit viel Respekt und Sympathie an beide Kandidaten und diesen historischen Vorwahlkampf erinnern.

Miami

Filed under: Reisen, Studium, Fotografie — Mathias at 2:35 am (CET) on Monday, May 19, 2008
leaves.JPGDie Konferenz FLAIRS, eine Konferenz auf der Wissenschaftler ihre Forschung im Bereich der kuenstlichen Intelligenz praesentieren und die dieses Jahr in Miami stattfand, war sehr interessant (unser Paper und die Praesentation sind auf meiner “Forschungsseite” verlinkt). Cameron und ich nutzten die freie Zeit zwischen den Praesentationen, um die Gegend um Miami zu erkunden (Southbeach, Key Biscayne, Vizcaya) und haben natuerlich auch einige Fotos gemacht. Meine gibt es im neuen Florida-Album zu sehen und wenn Cameron seine online gestellt hat, werde ich diese hier verlinken.

Little 500

Filed under: Musik, Studium, Sport — Mathias at 5:50 pm (CET) on Tuesday, April 15, 2008

Das “Little 500″ Fahrrad-Rennen ist eine Tradition in Bloomington, die seit 1951 den Beginn des Fruehlings und das Ende eines weiteren akademischen Jahres einlaeutet. Der Name ist eine Ableitung des Wortes “Indy 500″, dem grossen Autorennen in Indianapolis, das 500 Runden umfasst. Jeder Student kann sich als Fahrer anmelden und die meisten haben zuvor noch nie an einem professionellen Rennen teilgenommen. Eine Besonderheit ist unter anderem der Fahrerwechsel. Jedes Team hat vier Fahrer und es werden 200 Runden gefahren (entspricht etwa 80 Kilometer). Nach hoechstens 20 Runden findet dann der erste “fliegende” Wechsel statt: Der Fahrer muss das einzige Teamfahrrad an seinen Nachfolger so schnell wie moeglich uebergeben. Eine genauere Beschreibung des Rennens gibt es bei Wikipedia.

Fuer Studenten wie mich ist diese Tradition eine schoene Sache, weil immer eine bekannter Kuenstler nach Bloomington kommt. Dieses Jahr war es Feist und ich ergatterte mit Grace und einigen Freunden Tickets fuer die Show. Barack Obama kam uebrigens ueberraschend zu dem Fahrrad-Rennen der Frauen, das am Freitag stattfand. Leider habe ich ihn damit verpasst. Geruechten zufolge soll er aber noch einmal nach Bloomington kommen.

Doktortitel

Filed under: Studium — Mathias at 6:19 am (CET) on Sunday, March 16, 2008

Dieser Artikel im Spiegel zeigt zum einen, dass noch viel zu tun ist, um die deutschen Universitaeten von den buerokratischen Auswuechsen alter Tage zu befreien, aber zum anderen, dass es heute auch den Willen dazu gibt wie nie zuvor. Noch vor 5 Jahren haette dieses Problem zu ewigen Diskussionen und Beschwerden deutscher Doktoren gefuehrt, da bin ich mir sicher. Das Habilitationswesen ist hoffentlich als naechstes dran…

Folgender Beschluss wurde also letzen Donnerstag auf der Kultusminsiterkonferenz erlassen:

Inhaber des Doktorgrades “Doctor of Philosophy” — Abk.: “Ph.D ” von Universitaeten der sog. Carnegie-Liste der Vereinigten Staaten von Amerika koennen anstelle der im Herkunftsland zugelassenen oder nachweislich allgemein ueblichen Abkuerzung die Abkuerzung “Dr.” jeweils ohne fachlichen Zusatz und Herkunftsbezeichnung fuehren.

Primary Elections

Filed under: Studium, Politik — Mathias at 11:51 pm (CET) on Monday, February 11, 2008
ObamaObwohl Indiana erst am 6. Mai an der Reihe ist, haben sich an der Uni schon viele Studenten in Wahlgemeinschaften zusammen geschlossen. Ich bin zum Beispiel in der Gruppe “IU Studenten fuer Barack Obama” (”Aliens” duerfen also auch mitmachen…). Und obwohl wir noch 3 Monate warten muessen, wird jetzt schon heftig mit Kreide “Yes we can!” und “Change we can believe in” auf die Stufen diverser Universitaetsgebaeude gemalt und jede Menge Obama-Buttons verteilt. Interessant ist auch die Internetseite der Obama-Campaign. Hat man sich dort angemeldet, kann man sich Telefonnummern von Buergern zuschicken lassen, die in Bundesstaaten wohnen die gerade kurz vor der Wahl stehen (im Moment Virginia, Washington D.C. und Maryland). Zusaetzlich wird einem ein Skript zur Verfuegung gestellt, das man befolgen soll, wenn man diese Menschen anruft. Ich frage mich, wie die an diese Nummern gekommen sind und hoffe keiner missbraucht diese Funktion…

Academic Genealogy - Mind the gap

Filed under: Mind the gap, Studium — Mathias at 1:17 am (CET) on Tuesday, February 5, 2008

Gottfried Wilhelm Leibniz - Jacob Bernoulli - Johann Bernoulli - Leonhard Euler - Joseph Louis Lagrange - Simeon Denis Poisson - Michel Chasles - Hubert Anson Newton - Eliakim Hastings Moore - Oswald Veblen - Alonzo Church - Hartley Rogers, Jr. - Patrick Carl Fischer - Dirk Van Gucht - Mathias Niepert

:-)

Famous people @ IU

Filed under: Dies und Das, Studium — Mathias at 8:25 pm (CET) on Saturday, October 27, 2007

Ich moechte kurz von zwei anderen Besuchen beruehmter Persoenlichkeiten berichten, die ich kuerzlich erleben durfte: Saul Kripke und Andre Watts. Ersterer ist der wohl einflussreichste lebende Logiker und Philosoph der Sprache. Als Teenager arbeitete er an einer Semantik fuer die Modallogik — jeder der Modelltheorie gelesen hat, kennt seinen Namen. In der Pressemitteilung der Indiana Universitaet ist folgendes zu lesen:

“In many circles, Mr. Kripke . . . is thought to be the world’s greatest living philosopher, perhaps the greatest since Wittgenstein,” said a 2006 profile in the New York Times. It said Kripke was “actually superior to Wittgenstein” in that he accomplished some of his most significant work while still in high school.

Die Bemerkung Kripke sei Wittgenstein ueberlegen, da er seine Entdeckungen in juengeren Jahren machte, ist natuerlich Bloedsinn, dennoch ist der Artikel in der New York Times lesenwert. Die Rede war dann auch extrem unterhaltsam, weniger wegen ihres Inhalts — ich und auch viele Kollegen mit denen ich spaeter sprach konnten ihm weder akkustisch noch inhaltlich folgen — als aufgrund seines Auftretens. Haette man ihm eine rote Muetze aufgesetzt und “Santa Claus Is Coming To Town” gespielt, ich bin mir sicher die Anwesenden haetten ihre Weihnachtswuensche spontan auf einen Zettel notiert und ihm zugesteckt. Herr Kripke hatte sogar einen Einkaufsstoffbeutel dabei, den er aber nicht mit Geschenken, sondern seinen Notizen gefuellt hatte — Notizen, die selbst er beizeiten nicht zu entziffern vermochte. Auch dass er einen persoenlichen Betreuer braucht, der sich stets um ihn kuemmert und aufpasst, dass er nicht verloren geht, passt da ins Bild. Kurzum, der archetypische, hyperintelligente und extrem zerstreute Professor war den Besuch auf jeden Fall wert.

Gleiches gilt fuer das Klavierkonzert Andre Watts, der das erste mal als Professor der Indiana University in Bloomington spielte. Ihm zu folgen war jedoch weit weniger schwierig. Andre Watts kommuniziert in einer Sprache, die jeder versteht.

Ideas we dislike and fear

Filed under: Dies und Das, Studium, Politik — Mathias at 11:14 pm (CET) on Monday, September 24, 2007

It is consistent with the idea that one should know thine enemies, to have the intellectual and emotional courage to confront the mind of evil and to prepare ourselves to act with the right temperament. In the moment, the arguments for free speech will never seem to match the power of the arguments against, but what we must remember is that this is precisely because free speech asks us to exercise extraordinary self- restraint against the very natural but often counter-productive impulses that lead us to retreat from engagement with ideas we dislike and fear. […] In universities, we have a deep and almost single-minded commitment to pursue the truth. We do not have access to the levers of power. We cannot make war or peace. We can only make minds. And to do this we must have the most full freedom of inquiry.

President Lee C. Bollinger’s Introductory Remarks at SIPA-World Leaders Forum with President of Iran Mahmoud Ahmadinejad

Botschafter wider Willen

Filed under: Studium, Politik — Mathias at 5:38 pm (CET) on Tuesday, July 24, 2007

Ich weiss wie schwer es anfangs sein kann, wenn man in ein fremdes Land geht um dort zu studieren. Schon das richtige Erlernen der neuen Sprache ist da nicht immer einfach. Ich hatte ja immer insgeheim befuerchtet, dass ich mich fragen lassen muss ob ich ein Nazi bin, oder wie “das” in Deutschland nur passieren konnte. Kein Wunder, denn in Deutschland grassierten Geschichten von dummen Amerikanern, die meinten Deutschland werde noch immer von Hitler regiert.

Nichts dergleichen passierte und wenn, dann wurde dieses Thema sanft und mit erstaunlichem politischem Hintergrundwissen von Menschen angeschnitten, die ich schon laenger kannte und die einfach interessiert waren. Nie habe ich mir in den USA Vorwuerfe anhoeren oder mich fuer die Geschichte meines Landes oder die Aktionen meiner Regierung rechtfertigen muessen. Immer fuehlte ich mich als ein Individuum, das ausschliesslich fuer sich selbst sprechen durfte — eine Aufgabe, die in einem anderen Land schwer genug sein kann.

Es koennte leider auch anders sein. In Deutschland zum Beispiel.

Vancouver

Filed under: Reisen, Studium — Mathias at 6:35 am (CET) on Tuesday, June 26, 2007

vancouver_sea.jpgWir sind vor zwei Tagen nach einer Woche Vancouver wieder in Bloomington angekommen. Es war eine lustige und schoene Reise und auch die Praesentation war sehr erfolgreich. Die Konferenz fand in einem Hotel statt, das ich mir unter anderen Umstaenden nicht haette leisten koennen. Es gab viele interessante Gespraeche und neue Kontakte mit anderen Wissenschaftlern wurden geknuepft. Unseren Paper findet man jetzt auch in der digitalen Bibliothek der ACM und im DBLP Verzeichnis.

Ich kann jedem Vancouver-Besucher nur empfehlen den Wanderpfad “The Grind”the_grind.jpg auf den Grouse-Mountain zu nehmen: 850m Steigung auf 2,9 km Laenge, mit der Moeglichkeit einem Schwarzbaer oder einer Wildkatze zu begegnen. Auf dem Foto sieht man uns kurz nachdem wir den Gipfel erreichten. Auch sonst ist Vancouver eine wunderschoene Stadt, die besonders durch ihre Lage am Pazifik und zwischen alpin anmutenden Bergen besticht. Cameron hat weitere Fotos gemacht, die ich verlinken werde sobald sie online einsehbar sind.

Commencement

Filed under: Studium — Mathias at 7:13 pm (CET) on Tuesday, May 15, 2007

“There’s a line in it where Lawrence [of Arabia] says, ‘Nothing is written.’ And for you, on this day, at this moment in your lives, I think that is especially true. Nothing is written. You’ve been taught how to write for yourselves. This weekend, the slate is wiped clean. There are no words that you have to use. There are no sentences you must complete. You stand before a field of freshly fallen snow; there are no footprints that you have to follow. Nothing is written. And I hope you know that it is truly a rare and wonderful place to be.”

Eine sonst extrem lustige und sehenswerte der vielen “Commencement” Reden (von Anderson Cooper [rm!]), die gerade ueberall in den USA gehalten werden.

BBQ

Filed under: Dies und Das, Studium, Fotografie — Mathias at 5:44 pm (CET) on Tuesday, May 8, 2007
Das Spring-Semester 2007 ist vorueber. Es war fuer mich das letzte mal, dass ich eine Klausur schreiben musste — schon irgendwie ein komisches Gefuehl. Am Sonntag haben wir dieses Ende mit einem zuenftigen amerikanischen Barbecue gefeiert, bei wunderschoenem Wetter. War sehr lustig und hier sind einige Bilder.

Grace, die am Samstag ihre commencement ceremony hatte — sie hat jetzt einen Bachelor of Science in Music with an outside field in Psychology, mit Auszeichnung! — konnte leider nicht dabei sein, da sie in Chicago eine “Audition” hatte.

Research III

Filed under: Reisen, Studium — Mathias at 9:23 pm (CET) on Friday, April 27, 2007

Wir werden unsere Arbeit auch auf dieser Konferenz praesentieren duerfen. Abgesehen davon, dass das jetzt schon der zweite einwoechige “Reise” sein wird, die mir bezahlt wird, bin ich besonders freudig gespannt auf den Hauptredner Richard Stallman, Gruendervater des GNU Projects und Praesident der Free Software Foundation.

Seine Homepage und der Eintrag bei Wikipedia lassen zumindest schon mal eine interessante, rebellische und kontroverse Rede vermuten. :-)

Research II

Filed under: Studium — Mathias at 2:29 am (CET) on Sunday, April 15, 2007

Well, sometimes we have conferences. Die Projektwebseite und den Paper, den wir auf dieser Konferenz praesentieren werden, kann man hier finden.

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