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Obama '08
m y b l o g
“das Internet ist doch tueckisch, wenn es um Wissen geht. Es verleitet zu der Fehleinschaetzung, man muesse selbst nichts mehr wissen und demzufolge auch nichts mehr lernen. Steht ja alles im Computer. Das halte ich fuer zu simpel, denn das Netz ist doch eher eine informationelle Muellhalde und sehr chaotisch. Gegen dieses Informationschaos hilft nur Bildung, denn wenn ich das Wichtige vom Schrott trennen will, muss ich um grundlegende Zusammenhaenge wissen. Bildung laesst sich nicht downloaden. Und ich habe auch ein generelles Problem mit Leuten, die stolz darauf sind, dass sie keine Zeitung lesen und sich nur noch online informieren - dabei sind doch Zeitungen notwendig, um an der Kultur und der Gesellschaft teilzuhaben.” [SPON Interview mit Guenther Jauch]
Ersetzt man in den ersten beiden zitierten Saetzen “das Internet” mit “Bibliotheken”, dann erkennt man doch recht schnell den Irrtum, dem Herr Jauch hier aufsitzt. Nur weil es etwas gibt, mit dessen Hilfe man schnell und zielgerichtet an Wissen kommt, heisst das noch lange nicht, dass dessen Benutzer verdummen. Im Gegenteil, es ist weithin bekannt, dass Benutzer des Internets im Schnitt gebildeter sind als der deutsche Normalbuerger. Dass es notwendig ist, mehr Struktur und Qualitaet anzustreben, dem stimme ich natuerlich zu, immerhin ist das eines meiner Forschungsziele.
Ob Papierzeitungen notwendig sind, um an “der Kultur” und “der Gesellschaft” teilzuhaben, waere eine Diskussion wert, koennte man sich nur darauf einigen, was man unter diesen Begriffen zu verstehen hat. Wo Herr Jauch Opern, klassische Musik und Leseabende an der Hochschule im Sinn hat, denken andere an Radrennfahren, Metallica, Computerspiele und einen Chat mit ihren Facebook-Freunden. Im Grunde, so koennte man argumentieren, befreit doch das Internet viele Menschen von einem aufgezwungenen jauchschen Kulturbegriff, der nur in der Theorie einheitlich ist, und eroeffnet Buergern, unabhaengig von Nationalitaet und geographischer Lage, neue Moeglicheiten sich in (Sub-)Kulturen und Gemeinschaften ihrer Wahl zu organisieren und auszutauschen. Ob das nun klassische Musikforen sind, ueber die Musiker und Musikfreunde kommunizieren, naechtliche World of Warcraft Spiele oder der Kommentarbereich einer Onlinezeitung, das sollte letztendlich jedem selbst ueberlassen sein.
Update 8. Juni 2009: Guter SPON Artikel ueber die Nichtexistenz des Internets.
Kaum beachtet von den deutschen Medien, die sonst jeden Scheiss Unwichtigkeit aus den USA berichten, von Britney Spears drink-and-drive Eskapaden bis zu merkwuerdigen privaten Kindergaerten in Texas, die einen Vierjaehrigen wegen Busengrapschens nach Hause schicken, wurde letztes Wochenende Bobby Jindal zum Governour von Louisiana gewaehlt. Das ist deshalb bemerkenswert, weil Bobby Jindal Sohn zweier Einwanderer aus Indien ist — er wurde geboren kurz nachdem diese als internationale Studenten in die USA einreisten. Wie sich sicher einige erinnern koennen, gab es vor einigen Wochen den “Skandal” um die Jena 6, der den angeblich weit verbreiteten Rassismus in Louisiana aufdecken sollte. Und auch von der Hurricane Katastrophe in New Orleans wurde in Deutschland mehr im Tone einer rassistischen Tat gegen die afro-amerikanische Bevoelkerung als einer schrecklichen Naturkatastrophe berichtet. Jetzt bin ich mir sicher, dass es Rassismus in Louisiana gibt, so wie man ihn leider in vielen Orten der Welt vorfinden kann und es gibt viel zu tun, jeden Tag. Sicher bin ich mir aber auch, dass ich einen Sohn tuerkischer Einwanderer als Ministerpraesident Mecklenburg-Vorpommerns nicht erleben werde.
Beim Spiegel hat man jetzt auch bemerkt, dass es angesichts des Verkaufs von Chrysler an eine “Heuschrecke” schon irgendwie komisch ist, wie schweigsam die IG Metall bleibt. Wenn die Gewerkschaften nicht bald aufwachen und von ihrem Status der nationalen Interessenverbaende abruecken, wenn sie es nicht schaffen sich an die existierenden Umstaende anzupassen, sich zu internationalisieren, dann werden sie bald in die voellige Unbedeutsamkeit abrutschen.
Die deutschen Medien freuen sich so sehr ueber den angekuendigten Stellenabbau von DaimlerChrysler in den USA, dass es kaum noch auszuhalten ist. Selbst der Betriebsrat (!) in Stuttgart und die Gewerkschaften (!) befuerworten die Entlassungen von 13.000 Menschen und den moeglichen Verkauf von Chrysler an ein anderes Unternehmen (was meist auch mit dem Abbau von Stellen einhergeht, Stichwort “Synergieeffekt”). Jetzt bin ich nicht jemand, der generell gegen Stellenabbau ist. Im Gegenteil. Wenn man die Situationen, in denen schwaechelnde Konzerne wie Chrysler stecken, rational und mit einer gewissen Distanz beurteilt, dann muss man meist zu dem Schluss kommen, dass es keine Alternative zu dem Opfer eines massiven Stellenabbaus gibt. Und was fuer die dann erstmal Arbeitslosen einen tragischen Einschnitt in ihrem Leben zur Folge hat, fuehrt den Konzern oftmals zurueck in die schwarzen Zahlen und rettet letztendlich die uebrig gebliebenen Arbeitsplaetze langfristig.
Dennoch moechte ich darauf hinweisen und allen “sozial Gerechten” doch diese groteske Situation vor Augen fuehren. Denn was diese euphorische Freude ueber Stellenabbau in einem anderen Land zeigt, von Insitutionen, die sich sonst kategorisch gegen Stellenabbau aussprechen, solange er in Deutschland stattfindet, ist doch eindeutig. Diese Gruppen sind keine guten, sozialen “Bollwerke gegen den Neo-Liberalismus”, die nur das Beste fuer “die Menschen” moechten, sondern knallharte Interessenvertreter, die sich einen Dreck um Menschen scheren, von denen sie keine monatlichen Beitragzahlungen erhalten. Und das ist ja auch deren Sinn und gut so. Nur sollte man das als Aussenstehender nicht vergessen, wenn man sich bei der naechsten TV-Talkshow fragt, wessen Position man im Grunde sympathischer findet. Die Gewerkschaften (be)nutzen fast immer die Argumentation der “guten Retter vor der Armut” gegen “die boesen Unternehmer, die nur auf Profit aus sind” und streuen so den Menschen Sand in die Augen. Dabei sind sie auch nur ein “Unternehmen”, mit monetaeren und machtpolitischen Interessen. Und das sollte man wirklich nie vergessen.
Guantanamo oder Gitmo, wie es meist in den US-Medien genannt wird, ist zu einer Schande fuer die USA geworden, was nach einer Umfrage auch die meisten US-Buerger so sehen. Ich verstehe einige Blogs nicht, die zwar behaupten “liberal” und “freiheitlich” zu sein, aber dann einer Regierung erlauben wollen, Menschen ohne Recht auf Verteidiung, gar ohne formelle Anklage, in einem Gefaengnis festzuhalten, in dem auch noch nachweislich Foltermethoden angewandt wurden. Nicht nur, dass dies per se demokratischen und freiheitlichen Prinzipien widerspricht, es liefert auch solchen Menschen Totschlagargumente, die das wahre Boese immer nur in den USA und Isreal sehen und die das Gefahrenpotential herunterspielen, das von Islamisten ohne Frage ausgeht. Die einzige Moeglichkeit die doch der Westen hat, ist darauf zu hoffen, dass die moderaten Kraefte in Laendern wie Iran und Syrien sich irgendwann durchsetzen werden. Guantanamo Bay ist da ohne Zweifel kontraproduktiv, fuehrt es doch unweigerlich zu der Beurteilung, dass es im Westen auch nicht viel besser um die Freiheitsrechte bestellt ist, dass es dort vor Doppelmoral nur so wimmelt und dass Menschenrechte meist nur als Vorwand benutzt werden, um westliche Interessen durchzusetzen.
Deshalb kann ich mich nur den Worten von Thomas Friedmann anschliessen:
“It has become worse than an embarrassment. I am convinced that more Americans are dying and will die if we keep the Gitmo prison open than if we shut it down. So, please, Mr. President, just shut it down.”
Obwohl es nur noch zehn Minuten bis zum Vortrag Dr. Dominik Wichmanns sind, haben sich die Tueren des “Oak Room”, einer der nach Laubbaeumen benannten Konferenzzimmer des “Indiana Memorial Unions”, noch nicht geoeffnet. Im Flur davor sammeln sich schon ein paar Interessierte, bei denen es sich, dem Akzent nach zu urteilen (”is siss se toak vrom se sueddeutsche zeitung gaei? — ja ist es!”), hauptsaechlich um Deutsche handelt; der Jungmeister der deutschen Journalistengemeinde — der juengste Chefredakteur Deutschlands — hat gerufen, und seine an der “School of Journalism” studierenden Juenger sind gekommen.
Nach einer nicht enden wollenden Laudatio durch Fritz Breithaupt, Ph.D., ist es dann soweit, der Vortrag mit dem Titel “The State as Prey: Why the Common Good Is Being Sold Down the River in Europe” nimmt seinen Lauf. Unter dieser doch scharf formulierten Ueberschrift und die deutsche Medienlandschaft kennend, erwartet man einseitige Kapitalismuskritik vom Feinsten und hofft wenigstens auf einen klar artikulierten Standpunkt, den man greifen und angreifen kann. Jemand muss Dr. Wichmann allerdings gefluestert haben, dass man in den USA nicht so leicht mit linken Thesen punkten kann und anstatt die Heuschreckenpolemik auszubreiten, bleibt er merkwuerdig unentschieden und schwammig. Er nennt als Negativbeispiel fuer Privatisierungen die Umbenennung des Hamburger Volkspark Stadiums in “AOL Arena” und die “Verpflichtung” der Medien, auch diese Bezeichnung in ihrer Berichterstattung zu nutzen. Fuer ihn eine Einschraenkung der Meinungsfreiheit. Bis auf ein paar ihm zustimmende und entsetzt spielende Kopfschuettler in der ersten Reihe, schaut der Rest des amerikanischen Publikums etwas fragend; “Wie schraenkt das jetzt nochmal die Meinungsfreiheit ein?” Eine Antwort und eine genaue Rechtfertigung seiner These bleibt Wichmann ihnen schuldig. Auch dass Buerger der BRD dazu gezwungen werden durch ihre Steuern indirekt Stadien zu finanzieren, selbst wenn sie Fussball ueberhaupt nicht interessiert, und dass man dies ebenfalls eine Einschraenkung der persoenlichen Freiheit nennen koennte, bleibt natuerlich unerwaehnt. Enttaeuschend auch, dass Wiechmann nur abliest; er mag ein guter Schreiber sein, aber ein guter Redner ist er nicht, wobei man ihm zu Gute halten muss, dass er den Vortrag nicht in seiner Muttersprache haelt.
Wiechmann unterscheidet zwar zwischen “guten” und “schlechten” Privatisierungen, nennt aber keinerlei Kriterien, an denen man vorher erkennen koennte, um welche Art es sich nun handelt. [Dies mag damit zusammen haengen, dass sich eine Privatisierung a priori nur schlecht und meist erst in der Retrosprektive wirklich bewerten laesst.] Irgendwie ist sein Vortrag also nichts Halbes und nichts Ganzes, besonders da er sich ueberwiegend auf Beschreibungen beschraenkt und spaeter auch gegenueber einem fragenden Zuhoerer explizit erwaehnt, dass er “ja nur die Situation in Deutschland beschreiben und nicht bewerten moechte”*. Schade eigentlich! So eine lange Reise, um dann nur etwas zu erzaehlen, das sowieso schon jeder weiss bzw. ahnt.
Spaeter, als er mal wieder seine eigene Meinung durchschimmern laesst, begeht er dann noch einen Faux-Pas. Er beschwert sich ueber die einmonatige “Umbennenung” der Stadt Wolfsburg in “Golfsburg” fuer Werbezwecke und fragt, was denn bei einer solchen Verflechtung von “public” und “private” mit der Stadt passiere, wenn das Unternehmen irgendwann weg zoege. “Was bleibt da uebrig von einer Stadt?”*, fragt er und tut gerade so, als ob der Volkswagen Konzern eine historische und traditionsreiche Stadt uebernommen und, schlimm schlimm, kommerzialisiert haette. Vergessen hat er da wohl, dass Wolfsburg 1938 von den Nazis aus dem Boden gestampft wurde, aus dem einzigen Grund Volkswagen herzustellen. Bis zur Befreiung durch die Alliierten 1945 hatte sie den Namen “Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben”. Wo wir bei frueheren Reichs-Staatsunternehmen und deren Suenden waeren. Aber lassen wir das…
Zusammenfassend kann man sagen, dass er verpasst hat einen Standpunkt zu beziehen und Entwicklungen zu analysieren. Etwas, wofuer man eigentlich das Geld ausgibt, wenn man einen internationalen Redner einlaedt. Stattdessen hat er nur eine allgemein bekannte und ueberall anzutreffende Tatsache beschrieben. Und wenn mal eine persoenliche Meinung artikuliert wurde, dann immer nur durch die Bewertung von eher harmlosen Beispielen, die die Gefahren der Privatisierung [die es tatsaechlich gibt, Anm. d. A.] nicht wirklich heraus- und darstellen.
* Die Zitate wurden frei aus dem Englischen uebersetzt.
Ich habe Michael Moores “Bowling for Columbine” gerne gesehen und halte, als nicht gerade Pro-Bush eingestellt, einige der Kritikpunkte fuer absolut gerechtfertigt. Auch die (in diesem Film noch gemaessigtere) Mischung aus Polemik und Komik ist in meinen Augen unvermeidbar, wenn man politische und soziale Missstaende vor einem breiten Publikum kritisieren moechte. Trotzdem, gerade weil Micheal Moore und seine Filme gerne von europaeischen Snobisten als Beleg fuer vermeintliche Doppelmoral und Kulturlosigkeit der USA verwendet werden, sollte man nicht unter den Teppich kehren, dass einige Aussagen des Film unwahr sind und dass nicht selten mit einer Mischung aus filmischen Tricks und Unterschlagung von unpassenden Fakten, Zustaende suggeriert werden, die zwar in das einfache, homogene und manchmal anti-amerikanische Weltbild einiger Menschen passen, aber nicht der Realitaet entsprechen.
Ich halte es also nur fuer fair — gerade weil ich mit einigen von Moores Kritikpunkten einverstanden bin — auch auf diesen Text zu verweisen, der mit vielen Quellenangaben einige der Widersprueche und Falschaussagen seiner Filme aufdeckt.
Gefunden im Indiana Daily Student von heute.
65 Prozent der Deutschen sehen Israel als groesste Gefahr fuer den Weltfrieden. Warum?
Claudio Casula gibt mit seiner auf die Spitze getriebenen (durchaus polemisch vereinfachenden) Anleitung “So wird man Nahostkorrespondent” eine moegliche Antwort.
Ein paar Blogs die ich in letzter Zeit lese und die mich nicht zuletzt deswegen interessieren, weil sie einige meiner Ansichten teilen, die von sonst keinem deutsch-intellektuellen Mainstream-Medium geteilt werden (Spiegel, taz, SZ, ARD/ZDF, …), und dazu noch hervorragend geschrieben sind.
Lizas Welt
Die Achse des Guten
Statler und Waldorf
La Deutsche Vita
Bissige Liberale
Zusatz: Nach nun einigen Wochen des Mitlesens, kann ich sagen, dass auf diesen Blogs auch viel Polemik verbreitet wird. Da wird leider mit evtl. guten Absichten weit ueber das Ziel gefeuert, manchmal auch mit Kanonen auf Spatzen. Trotzdem ist es immer gut auch mal eine andere Perspektive/Meinung praesentiert zu bekommen. Und trotzdem haben die Autoren in vielen Punkten recht, wie ich finde.
Einige Zitate aus nur einem Themanstrang des Spiegel-Online Forums, gesammelt in 3 Minuten:
- bernhard - Nein zum Kriegseinsatz in Afghanistan, die USA und deren Vasallen sollen die Suppe allein ausloeffeln!
- Hans-Joachim G.r - [Ueber die USA] Oder ist ein Wahlkoenigtum mit Trends zum Absolutismus etwa ne Demokratie?
- edding- Eine Frechheit sondergleichen - erst killen sie die Indianer, dann die Afrikaner, dann die Deutschen, dann die Koreaner, dann die Vietnamesen, dann …
- alfredo - Dies ist wohl auch der Grund warum sie [USA, UK] mordend und pluendernd entlang des Oel- und Gasguertels der Welt nach Osten ziehen?
- Gr.Beisser - Fuer mich sind nach heutigem Stand die USA gefaehrlicher als jede andere Nation auf diesem Planeten. Die groessten Terroristen. Die nach politischem Kalkuel zu ihrem Vorteil mit Folter, Mord und Zerstoerung ihre Doktrin verbreiten.
- dericon - Wenn man US-amerikanische Interessen in Afghanistan vermutet, ist “Kolonisierung” meiner Meinung nach nicht allzuweit hergeholt … auch wenn die Methoden sich unterscheiden moegen.
Wiki-Artikel: http://en.wikipedia.org/wiki/Anti-Americanism
Wie denkt Donald Rumsfeld, Verteidigungsminister a.D. der USA und Mit-Initiator einiger Kriege? Kaempft er fuer Oel? Kaempft er um des Kaempfens willen? Fuer die Ruestungsindustrie in den USA? Hat er Allmachtsfantasien?
Eine Rede, die mal wieder offenbart, wie naiv die US-Administration ist. Rumsfeld glaubt tatsaechlich an die Demokratisierung des Iraks oder macht dies zumindest eindruecklich glaubend, indem er es mit der Demokratisierung Suedkoreas und Deutschlands vergleicht. Wobei hier Deutschland die Aepfel, Suedkorea die Birnen und der Irak die Oliven waeren.
Spiegel Online berichtet heute ueber Armut in Deutschland. Laut einer Studie leben 6.5 Millionen Deutsche in Armut, haben resigniert. Dann die Rechtsradikalen. Kein Tag vergeht an dem es nicht eine schreckliche Meldung ueber Gewalt von Rechtsextremisten gibt. Jude ist laengst als Schimpfwort wieder gang und gebe, die nationalbefreiten Zonen dehnen sich aus, Auslaender-Hasser-Parteien ziehen in Landtage ein, Menschen werden in die Behinderung oder den Tod gepruegelt.
Ach ja, und hochrangige CSU Politiker haben nichts besseres zu tun als zum Boykott der British Airways aufzurufen, da deren Bedienstete ihre christlichen Kreuze (wie jedes andere Schmuckstueck auch) nur unter der Uniform tragen duerfen, aber Kopftuecher wohl erlaubt sind.
Heute in Deutschland…
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