
Ich habe mich jetzt endgueltig dazu entschlossen, meinen PhD in Bloomington zu studieren. Die Gruende liegen, so finde ich, auf der Hand: Ich habe einen Professor, der mich unterstuetzt, u.a. auch finanziell mit einem Teaching Assistantship, was mir zum einen die Studiengebuehren von ca. 18.000$ p.a. erspart und zum anderen ein ordentliches Taschengeld einbringt. Ich werde die Moeglichkeit haben, Paper zu publizieren und mein Nebenfach Kognitionswissenschaft mit hervorragenden Professoren zu vertiefen. Die Lehre an einer amerikanischen Universitaet halte ich persoenlich fuer wesentlich besser, da sie einem nicht nur Theorie eintrichtert, sondern sie mit sinnvollen Projekten und Arbeiten motiviert. Es ist wie ein Koeder, der einem immer vor die Nase gehalten wird, man moechte ihn erreichen und auf dem Weg dahin bringt man sich automatisch die Theorie bei und, ganz im Unterschied zum alleinigen eintrichtern, man merkt und verinnerlicht sie sich auch.
Besonders lehrreich wird es auch fuer mich sein, andere Studenten unterrichten zu koennen. Ich finde jeder Student sollte diese Erfahrung in seiner Ausbildung gemacht haben. Neben den akademischen Gruenden, gibt es natuerlich auch persoenliche: Meine tolle Freundin und ein wirklich nettes Umfeld mit vielen Freunden, auch europaeischen, die so wichtig sind, um sich an einem Ort wohl, wenn nicht sogar heimisch zu fuehlen. Und auf die Balletauffuehrungen und Konzerte freue ich mich auch schon wieder.
Ich glaube, ich habe die richtige Entscheidung getroffen.