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Gute Arbeit

Filed under: Dies und Das — Mathias at 1:23 am (CET) on Sunday, February 26, 2006

Wie finden wir das? Spitze!

Das Deutsche Olympiateam leistet gute Arbeit in Turin, ich leiste gute Arbeit in den USA. ;)

NBC (und seine diversen Tochterkanaele) hat hier die Spiele mindestens vier Stunden pro Tag im Programm gehabt. Und nicht nur Wettkaempfe, in denen die USA eine Medaille gewannen. Ich (wir) konnte also mitfiebern… wenn auch zeitversetzt.

Wir haben den Grant!

Filed under: Studium — Mathias at 4:07 am (CET) on Saturday, February 25, 2006

Vor etwa zwei Wochen haben wir erfahren, dass unser Grant-Proposal akzeptiert wurde. Ein Professor, ein Student der Philosophie und ich werden an einem Projekt arbeiten, dass sich um die Stanford Encyclopedia of Philosophy dreht. Wir werden eine Ontologie vom Text der Dokumente in der Encyclopedia und mit Hilfe von Feedback von Spezialisten (d.h. Autoren der Artikel), denen wir spezielle automatisch generierte Fragen stellen, erstellen.

Eine Ontologie ist ein Graph-aehnliche Struktur, die im Bereich der Wissensrepresentation zur Anwendung kommt. Maschinen (d.h. Computer etc.) koennen bisher nur Nutzen von der Dokumentenstruktur (siehe z.B. XML) beziehen, aber nicht wirklich die Semantik die dahinter steht “verstehen”. Eine Ontologie hilft verschiedene “Dinge” in Relation zueinander zu bringen und ihnen damit Bedeutung zu geben. Ein Computer weiss z.B. per se nicht, was ein Student ist. Wenn es allerdings eine Ontologie gibt, die Studenten als Menschen definiert, die an einer Universitaet arbeiten und sich fortbilden, unterrichtet von Professoren etc., dann definiert das die Semantik des Begriffes “Student”. Philosophisch gesprochen, und das geht auf Kant (”das Ding an sich”) zurueck, koennen Menschen oder andere “intelligente” Agenten ein Objekt in ihrer Umgebung nicht wirklich wahrnehmen, als das was es ist. Es ist immer eine Frage der individuellen Erfahrung und des Wissensstandes des einzelnen, der das Wahrgenommene in Verbindung bringt mit Dingen, die er kennt, die wiederum in Verbindung zu anderen Dingen stehen. Die Bedeutung eines Dings ist also nicht das, was es wirklich “ist” (was auch immer das sein mag), sondern wie es eingeordnet wird, in das Wissensnetzwerk, das schon gespannt wurde. (Passt es da nicht, dass unser Gehirn ein neuronales Netz ist?!?). Ziel der Forschung im Bereich der Ontologien und spezifisch des “Semantischen Netzes” ist es, solche Netzwerke fuer alle moeglichen Wissensbereiche aufzubauen, um es Maschinen zu ermoeglichen, Begriffen Sinn (Semantik) zu geben, sie verstehen und einordnen zu koennen.

Hier sind einige Folien, die ich fuer eine Presentation benutzt habe, um das Projekt meiner Arbeitsgruppe vorzustellen: Ontology Learning and Population from Text

Sia - Colour the small one

Filed under: Musik — Mathias at 8:58 pm (CET) on Friday, February 3, 2006

Das Cover der CD.Ein Album, das mir kuerzlich unter die Finger kam. Wie man auch am Titel erkennen kann, kommt Sia aus Australien, ist die weibliche Stimme von Zero7 und macht tolle, aussergewoehnliche Musik. Es ist kein neues (Erscheinungsdatum: Februar 2004) Album, aber hier in Amerika wurde vor nicht allzu langer Zeit eine neue Version aufgelegt, es war bisher nur als Import erhaeltlich. Viele der Titel des Albums gefallen mir, besonders “Sunday”, “Breathe Me” (der Endsong der HBO Serie Six Feet Under), “Numb” und “Where I belong”. Einige, wenige der Stuecke sind fuer meinen Geschmack zu wehleidig und stimmlich ueberzogen. Ansonsten ein Album zum Traeumen und Zug-/Autofahren mit aus dem Fenster schauen.

Ich gebe dem Album 8 von 10 Punkten. Es ist hier auf amazon.de erhaeltlich. Fuer einen, wie ich finde, besonders im Vergleich mit der amerikanischen Seite, horrenden Preis von 19 Euro. Aber, wer sucht, der wird finden.

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