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Antiamerikanismus in Deutschland

Filed under: Politik, Meinung — Mathias at 11:51 pm (CET) on Sunday, November 19, 2006

Einige Zitate aus nur einem Themanstrang des Spiegel-Online Forums, gesammelt in 3 Minuten:

  • bernhard - Nein zum Kriegseinsatz in Afghanistan, die USA und deren Vasallen sollen die Suppe allein ausloeffeln!
  • Hans-Joachim G.r - [Ueber die USA] Oder ist ein Wahlkoenigtum mit Trends zum Absolutismus etwa ne Demokratie?
  • edding- Eine Frechheit sondergleichen - erst killen sie die Indianer, dann die Afrikaner, dann die Deutschen, dann die Koreaner, dann die Vietnamesen, dann …
  • alfredo - Dies ist wohl auch der Grund warum sie [USA, UK] mordend und pluendernd entlang des Oel- und Gasguertels der Welt nach Osten ziehen?
  • Gr.Beisser - Fuer mich sind nach heutigem Stand die USA gefaehrlicher als jede andere Nation auf diesem Planeten. Die groessten Terroristen. Die nach politischem Kalkuel zu ihrem Vorteil mit Folter, Mord und Zerstoerung ihre Doktrin verbreiten.
  • dericon - Wenn man US-amerikanische Interessen in Afghanistan vermutet, ist “Kolonisierung” meiner Meinung nach nicht allzuweit hergeholt … auch wenn die Methoden sich unterscheiden moegen.

Wiki-Artikel: http://en.wikipedia.org/wiki/Anti-Americanism

Propagandist, propaganda’s first victim

Filed under: Politik, Meinung — Mathias at 11:45 pm (CET) on Sunday, November 19, 2006

korean_peninsula.jpgWie denkt Donald Rumsfeld, Verteidigungsminister a.D. der USA und Mit-Initiator einiger Kriege? Kaempft er fuer Oel? Kaempft er um des Kaempfens willen? Fuer die Ruestungsindustrie in den USA? Hat er Allmachtsfantasien?

Eine Rede, die mal wieder offenbart, wie naiv die US-Administration ist. Rumsfeld glaubt tatsaechlich an die Demokratisierung des Iraks oder macht dies zumindest eindruecklich glaubend, indem er es mit der Demokratisierung Suedkoreas und Deutschlands vergleicht. Wobei hier Deutschland die Aepfel, Suedkorea die Birnen und der Irak die Oliven waeren.

Gooo Hoooosiers!

Filed under: Dies und Das — Mathias at 6:23 pm (CET) on Saturday, November 18, 2006

assembly_hall.jpgWir haben gestern kurzfristig und kostenlos Tickets fuer das erste Heimspiel des Basketball-Teams (”IU Hoosiers“) bekommen. IU hat eine sehr erfolgreiche Geschichte im College-Basketball (u.a. 5 NCAA Championships) und es wird gemunkelt, dass das Team innerhalb der naechsten zwei Jahre wieder zur Spitze gehoeren wird, da viel Geld investiert wurde, es einen neuen Trainer gibt und viele gute Spieler, die erst in ihrem Freshman-Jahr sind, an Bord geholt wurden.

Das Spiel selber war unterhaltsam und wurde knapp mit sieben Punkten von IU gewonnen (gegen Indiana State). Die Sport-Begeisterung hier in den USA (speziell in College-Towns) ist einfach unglaublich. Jedes Spiel wird zur absoluten Show mit Cheerleadern, Fahnentraegern, Trampolinspringern, etc.pp. Habe mir vorgenommen haeufiger mal zu Spielen zu gehen…

Wer einen Eindruck von der “Halle” bekommen moechte, sollte auf das Bild klicken.

Halloween 2006

Filed under: Dies und Das — Mathias at 1:35 am (CET) on Tuesday, November 14, 2006
Am 31. Oktober war Halloween und ich habe — soweit ich mich erinnern kann — das erste Mal in meinem Leben einen Kuerbis geschnitzt und ausgehoehlt. Es hat einen Heidenspass gemacht!
Klickt auf die Bilder!
Happy Carving I Happy Carving II Das Endergebnis Pumpkinfaces

Midterm Elections 2006

Filed under: Politik — Mathias at 5:27 pm (CET) on Wednesday, November 8, 2006

boards.pngDie Demokraten haben das Repraesentantenhaus uebernommen und auch im Senat sieht es nicht schlecht aus haben sie die Mehrheit erlangt. Ich freue mich sehr ueber dieses Ergebnis. Nicht nur, weil ich mir viele politische Verbesserungen erhoffe, sondern, um es mit den Worten von Karsten Voigt, dem deutsch-amerikanischen Koordinator der Bundesregierung, zu sagen:

Jetzt wird in Deutschland sichtbar werden, dass es in den USA nicht nur eine politische Richtung gibt, sondern sehr vielfaeltige Stimmungen und Orientierungen. Ich erhoffe mir dadurch einen Abbau von deutschen Vorurteilen gegenueber Amerika, die sich in den Jahren der Bush-Regierung verfestigt haben.

Dem kann ich mich nur anschliessen, nicht ohne unerwaehnt zu lassen, dass in Indiana zwar der republikanische Kandidat in den Senat gewaehlt wurde, bei der Wahl zum Raepraesentantenhaus aber, statt der erwarteten 7:2 Sitze fuer die Republikaner, 5:4 Sitze fuer die Demokraten gewonnen wurden.

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