Borat
eine interessante und wie ich finde geniale Analyse des Films, die ich (ueberwiegend) unterschreiben koennte.
“Er stellt bloss, wie gefaehrlich es werden kann, Menschen ihren Antisemitismus, ihren Sexismus, ihre brutale Dummheit als Kultur durchgehen zu lassen. Er zeigt auch, dass in der amerikanischen Gesellschaft noch Zuege des Hinterwaeldlertums ueberleben koennen, dass multikulturelle Trainings auf hohlen PC-Floskeln [political correctness] aufbauen, und nicht auf Aufklaerung. Sie sollen Peinlichkeiten bei Geschaeftsabschluessen und im Alltag vermeiden, nicht aufklaeren. Er behauptet aber nicht, dass dies in irgendeinem Teil der Welt besser sei als in den USA.”
“Wenn nun ueberhebliche Europaeer darin nicht in den eigenen Spiegel blicken, die Jugendlichen im Van nicht ebenso gut als moegliche Hollaender, Daenen oder Deutsche wahrnehmen, macht Cohen vor allem dieses [selbstgerecht] kulturalistische Publikum laecherlich.”