Das Leben der Anderen
Auf Englisch “The Lives of Others”, wurde zum Oscar in der Kategorie “bester auslaendischer Film” nominiert. Die Kritiken ueberschlagen sich in den USA gerade so vor Lob. Selbst die ueberaus kritische New York Times schreibt eine uneingeschraenkt positive Beurteilung. In dem dortigen Besucherranking steht der Film auf Platz 1 mit 4.86/5.0 Punkten.
“A terrible sadness lies at the heart of “The Lives of Others” — a reckoning of lives and talents wasted by a state with no good reason to exist apart from the maintenance of its own power. But there are comic, even farcical elements as well: a dictatorship that calls itself a democratic republic is inherently ridiculous as well as malignant.
In 2007 we, of course, know in advance the punch line that history will deliver in the autumn of 1989. But the easy, complacent distance that informs much historical filmmaking is almost entirely absent from this supremely intelligent, unfailingly honest movie.”
Meiner Einschaetzung nach kommt der Film besonders dehalb so gut an, weil er so intelligent und einfuehlsam die Umstaende darstellt, in einem Staat, der zuviel Macht und Kontrolle ueber seine Buerger besitzt. Es wird gezeigt, wie Menschen in diesem totalitaeren System geradezu zu Unmenschlichkeit gezwungen wurden und wie individuelle Freiheiten und “Talente verdorren muessen, wenn ein Staat nur noch um der eigenen Machterhaltung willen existiert”. Wenn absolute Kontrolle und Gleichmacherei eben nicht in “Gerechtigkeit”, sondern in ihrem grotesken Gegenteil enden. So wie er in Deutschland Argumente gegen die linken Utopisten und “war ja alles nicht so schlimm”-Sager liefert, so liefert er in den USA hoffentlich eine Einsicht und Argumente gegen uebertriebene Abhoermassnahmen und andere Einschraenkungen der Freiheit, im Schatten der Terrorgefahr.
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